Archiv für die Kategorie ‘Office 2010’

Das Office 2010 Developer Training Kit – Beta

Über Twitter und im Blog von Tom Wendel hatte ich vor einiger Zeit den Download Link zum „Office 2010 Developer Training Kit“ gefunden, welches dort heruntergeladen werden kann. Das Training Kit wurde im Wesentlichen von Paul Stubbs, Girish Raja, Steve Fox, Donovan Follette und Chris Mayo erstellt und getestet. Auch wenn das Kit, soweit ich weiss, nur in Englisch verfügbar ist, der Download lohnt sich, denn es enthält für Entwickler oder die es werden wollen reichlich Informationen und Übungen zu MS Office 2010.

Office 2010 Developer Training Kit

Nach dem Download und der Installation, welche letzlich den Inhalt in ein auswählbares Verzeichnis entpackt, kann die Startseite zum Kit im Browser abgerufen werden und präsentiert sich wie in der Abbildung hier oben gezeigt.

Alle Inhalte zum Kit sind über den Browser zugänglich, einige Links führen jedoch zu externen Servern, wie beispielsweise die Videos. Wer sich bei den Präsentationen die Abfrage des Browsers zum Herunterladen sparen möchte, findet die PowerPoint Dateien thematisch gegliedert im Ordner „Presentations“ des Verzeichnisses, in welches das Kit entpackt wurde.

Zu beachten ist, dass gerade bei den im Training Kit enthaltenen Übungen oft nicht nur Office 2010 auf dem Rechner installiert sein sollte, sondern auch Visual Studio 2010 Beta. PS: der Download läuft bei mir gerade, bin echt neugierig. Das Kit enthält Informationen und Übungen zu folgenden Themen. Ich habe die Überschriften in Englisch belassen.

  • Office Developer Roadmap
    Hier wird die Roadmap vorgestellt und es findet sich ein Beispiel, wie die „Ribbons“ in Office 2010 individuell eingestellt werden können und wie dies in Visual Studio 2010 möglich ist.
  • Office UI Customization
    Hier werden Möglichkeiten vorgestellt, wie die Oberfläche von MS Office 2010 inklusive dem Backstage Bereich, wie ein „Custom Task Pane“ und wie Outlook Formulare mit Hilfe von Visual Studio 2010 angepasst bzw. erstellt werden können.
  • Office Client Workflow
    In diesem Abschnitt finden sich Informationen und eine Übung, wie ein Arbeitsablauf mit Visio 2010, SharePoint 2010 und Visual Studio 2010 definiert und implementiert werden kann.
  • Security and Deployment
    Dieser Abschnitt geht darauf ein, wie eine eigene Anwendung unter der Berücksichtigung verschiedener Rollen verteilt werden kann.
  • Business Connectivity Services
    Hier finden sich Informationen zum Einsatz der „Business Connectivity Services“ unter der Verwendung verschiedener Tools, wie der SharePoint Designer und Visual Studio 2010.
  • Developing BI Applications
    Auch ein sehr interessanter Abschnitt, der sich mit Excel, den Excel Services und der Verwendung letzterer beschäftigt.
  • Open XML
    Unter diesem Abscnitt finden Sie Informationen zu Open XML, dessen Architektur und dem entsprechenen SDK dazu sowie einem Übungsbeispiel für Entwickler.
  • Office 2010 Services
    Auch hier wird auf die Excel Services und Word Services eingegangen, das Beispiel demonstriert auch deren Zusammenspiel und die Verwendung der REST (Representational State Transfer) Schnittstelle.
  • InfoPath 2010 and Forms Services
    Der letzte Abschnitt geht näher auf InfoPath und dessen Verwendung zur Erstellung von Formularen ein.

Alles in allem aus meiner Sicht ein gelungenes Training Kit, in welchem auch für Nicht-Entwickler einige interessante Informationen zu finden sind. Abschließend ein paar Links.

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PowerPivot bei den Microsoft Virtual Labs kostenlos testen

Im Beitrag „Eine Einführung in das Gemini Add-In für Excel 2010“ hatte ich ja schon über das nun in „PowerPivot“ umbenannte Projekt berichtet. Heute habe ich erneut die Website www.powerpivot.com besucht, um zu schauen, ob es zum Beispiel eine neue Version des Excel Add-Ins gibt. Dabei bin ich auf den Link „Try hands on lab“ gestossen. Ein absolut interessanter Link, denn er führt zu den Microsoft Virtual Labs wo PowerPivot ausprobiert und getestet werden kann, ohne beispielsweise Office 2010 oder den SQL Server auf dem eigenen Rechner installieren zu müssen. Rein theoretisch würde sich der Link auch eignen, um in Office 2010 reinzuschnuppern.

PowerPivot bei Microsoft Virtual Labs

Einziger kleiner Nachteil ist, dass die Seite, soweit ich das sehen konnte, nur in Englisch verfügbar ist. Um das „Virtual Lab“ zu starten bzw. verwenden zu können, müssen jedoch folgende Systemvoraussetzungen erfüllt sein:

  • Windows XP, Windows 2000, Windows Server 2003, Windows Server 2008, Windows Vista oder Windows 7
  • Internet Explorer ab Version 6
  • Cookies müssen erlaubt sein
  • Das „Microsoft Remote Desktop / Terminal Services“ ActiveX Steuerelement muss aktiviert bzw. installiert werden
  • Verbindungen zum Port 443 sollten von der Firewall erlaubt werden
  • Eine Mindestauflösung von 1024 x 768 wird empfohlen

In meinem Fall war zum Beispiel das ActiveX Steuerelement nicht installiert, beim Aufruf der Seite hatte ich somit zunächst eine Aufforderung zur Installation des ActiveX Steuerelementes erhalten.

PowerPivot bei Microsoft Virtual Labs

Nachdem ich dies nun zugelassen habe, erscheint folgender Screen:

PowerPivot bei Microsoft Virtual Labs

Nach einem Klick auf „Continue“, wird das Lab vorbereitet, was bei mir nur ein paar Minuten gedauert hat.

PowerPivot bei Microsoft Virtual Labs

Nun wird noch gefragt, ob eine Remotedesktopverbindung aufgebaut werden darf.

PowerPivot bei Microsoft Virtual Labs

Damit ich fortfahren kann, muss ich dies natürlich erlauben und werden nach dem Anklicken auf „Verbinden“ von der virtuellen Maschine begrüßt, wie in folgender Abbildung zu sehen.

PowerPivot bei Microsoft Virtual Labs

Anzumerken ist, dass die Sitzung zeitlich auf 1:30 Stunden begrenzt ist. Ich denke, zum Testen sollte das ausreichend sein. Wenn wir das Begrüßungsfenster wieder schließen gelangen wir zu einer Ansicht, wo in der oberen linken Ecke das Symbol „Remote Desktop Connection Manager“ finden. Ein Doppelklick auf dieses führt zu folgender Ansicht.

PowerPivot bei Microsoft Virtual Labs

Es steht ein Rechner zur Verfügung, zu welchem ich mit einem Doppelklick auf den Rechnernamen eine Verbindung aufbauen kann. Offensichtlich handelt es sich hier um einen Windows Server in der 64 Bit Version. Zunächst habe ich mir angeschaut, welche Programme auf dieser Maschine installiert sind.

PowerPivot bei Microsoft Virtual Labs

Neben Office Professional Plus 2010 Beta findet man auch den Microsoft SQL Server 2008 R2 und natürlich PowerPivot.

Auf der rechten Seite des Hauptfensters befindet sich ein ausführliches Tutorial in Englisch zu PowerPivot inklusive Screeshots. Das Tutorial erläutert in drei Lektionen, wie SQL Server Daten und Daten einer Website in PowerPivot importiert und wie ein Bericht erstellt wereden kann. Folgende Zeilen von mir lehnen sich sehr stark an das Tutorial an, wobei ich nur einen Teil der Inhalte beschreiben bzw. wiedergeben werde. Nach einem Klick auf „Next“ im Fenster auf der rechten Seite, lande ich auf einer Seite mit einer Beschreibung zum Importieren von Daten aus einem SQL Server. Als erstes starten ich Excel.

PowerPivot bei Microsoft Virtual Labs

Interessant ist, dass Excel 2010 noch nicht aktiviert wurde, das Fenster mit der Aufforderung zur Aktivierung schließe ich mal. Anschließend öffne ich „PowerPivot“ und führe, wie im Tutorial beschrieben, einen Klick auf den Tab „PowerPivot“ im Ribbon und einen Klick auf „PowerPivot Window“ aus.

PowerPivot bei Microsoft Virtual Labs

Nun ist im Menüeintrag „From Database“ im PowerPivot Fenster der Eintrag „From SQL Server“ auszuwählen und man gelangt anschließend zu folgenden Dialog.

PowerPivot bei Microsoft Virtual Labs

Die Verbindungsdaten zum Server sind im Tutorial zu finden und in die entsprechenden Felder einzutragen. Ausserdem ist die Datenbank anzugeben, die abgefragt werden soll. Nach einem Klick auf „Next“ werde ich gefragt, ob ich eine eigene Abfrage anlegen möchte oder lieber Tabelle auswählen möchte. Ich belasse die Voreinstellung zur Tabellenauswahl. Die Anleitung empfiehlt, die Tabelle „FactSales“ auszuwählen und einen Klick auf „Select Related Tables“ durchzuführen.

PowerPivot bei Microsoft Virtual Labs

Das Tutorial zeigt auch auf, wie ein Filter gesetzt werden kann. Dazu ist auf die Schaltfläche „Preview & Filter“ zu klicken, wodurch man zu einem neues Fenster gelangt, wo die Filter komfortablel gesetzt werden können.

PowerPivot bei Microsoft Virtual Labs

Abschließend klicke ich auf „Finish“, um den Importvorgang zu starten. In dem Beispiel aus dem Tutorial werden ca. 4 Millionen Datensätze importiert.

PowerPivot bei Microsoft Virtual Labs

Im Tutorial ist eine Anleitung zu finden, wie eine neue Spalte mit der einfachen Berechnungsformel [SalesAmount] – [TotalCost] erstellt werden kann. Damit wäre die erste Lektion abgeschlossen und es wird empfohlen, die Datei auf dem Desktop zu speichern.

In der nächsten Lektion wird beschrieben, wie eine Pivot Tabelle aus den importierten Daten erstellt werden kann. Folgend eine Abbildung eines Ergebnisses.

PowerPivot bei Microsoft Virtual Labs

Die letzte Lektion zeigt, wie man Daten von einer Internetseite importieren kann. Die virtuelle Maschine hält hierzu eine Website bereit, die im Internet Explorer wie folgt aussieht.

PowerPivot bei Microsoft Virtual Labs

Das Einfügen in Power Pivot geschieht ganz einfach über die Zwischenablage. Daten im IE markieren und in die Zwischenablage kopieren, im Power Pivot Fenster „To New Table“ wählen, fertig.

PowerPivot bei Microsoft Virtual Labs

Das Tutorial kann übrigens auch als PDF Dokument heruntergeladen werden. Alles in allem, das „Lab“ ermöglicht auf sehr einfache Weise, PowerPivot auszuprobieren ohne zuvor aufwendige Installationen durchzuführen. Die Verbindung zur virtuellen Maschine war stabil und lief ohne Probleme, ab und zu ein bißchen langsam, aber das hängt sicherlich auch von meiner Internetverbindung ab. DSL sollte es meines Erachtens aber schon sein. Abschließend noch ein paar Links.

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NETTOARBEITSTAGE.INTL() und ARBEITSTAG.INTL() in Excel 2010

In meinem Artikel „Vergleich der Formeln in Excel 2003, Excel 2007 und Excel 2007 (Beta)“ hatte ich bereits die Formeln in den Excel Versionen 2003, 2007 und 2007 miteinander verglichen und neue Formeln aufgelistet.

Heute wollte ich die neuen Formeln NETTOARBEITSTAGE.INTL() und ARBEITSTAG.INTL() intensiver testen, musste allerdings feststellen, dass die Hilfe in Office 2010 Beta noch nicht vollständig ist. In meiner Installation erscheinen noch gar keine Hilfstexte zu den Formeln. Insofern habe ich mal nach den englischen Formelnamen gegoogelt und bin übrigens auf etwas sehr interessantes gestoßen, dazu später mehr.

Schauen wir uns aber zunächst die beiden Formeln im Formelassistenten anhand folgender Screenshots genauer an:

Neue Formeln in Excel 2010

Neue Formeln in Excel 2010

Wir sehen, ARBEITSTAG.INTL() liefert das Datum vor oder nach einer anzugebenden Anzahl von Tagen zurück. Als Argumente erwartet die Formel ein Datum in „Ausgangsdatum“ und die Anzahl der Tage in „Tage“. Gleichzeitig kann die Formel optional die Wochenendtage berücksichtigen, indem für das Argument eine Zahl zwischen 1 und 7 oder 11 und 17 angegeben wird. Diese Funktion ist nützlich, wenn sich die Wochendtage von hiesigen Gepflogenheiten unterscheiden. Dies ist beispielsweise in einigen arabischen Ländern der Fall, wo das Wochenende am Freitag und Samstag liegt. Im letzen Argument können in der Formel auch freie Tage (z.B. Feiertage) in dem Zeitraum berücksichtigt werden, indem entweder ein Bereich mit den Daten ausgewählt wird oder diese Tage als Zeichenkette eingetragen werden.

Neue Formeln in Excel 2010

In der oberen Abbildung ist in Zelle D2 ein Datum hinterlegt (03.12.2009) und in Zelle D5 eine Anzahl von Tagen. In diesem Fall liefert ARBEITSTAG.INTL(D2;D5;1) den 15.12.2009, also genau den Arbeitstag, der 8 Tage inklusive der Wochenden später liegt. Das lässt sich relativ einfach im Kalender nachprüfen. Das Argument „Wochenende“ ist hier auf 1 gesetzt, welcher für „Samstag und Sonntag“ als Wochenende steht. Folgend eine Liste der erlaubten Parameter, wenn ein Wochenende mit zwei aufeinander folgenden Tage berücksichtigen werden soll:

1  Samstag, Sonntag
2  Sonntag, Montag
3  Montag, Dienstag
4  Dienstag, Mittwoch
5  Mittwoch, Donnerstag
6  Donnerstag, Freitag
7  Freitag, Samstag

Für den Fall, dass ein Wochende nur aus einem Tag besteht, können für das Argument folgende Werte verwendet werden:

11  Sonntag
12  Montag
13  Dienstag
14  Mittwoch
15  Donnerstag
16  Freitag
17  Samstag

Im Beispiel ARBEITSTAG.INTL(D2;D5;1; "08.12.2009") habe ich einen freien Tag angegeben, somit erhöht sich die Ausgabe um einen Tag. Übrigens, wenn man mehrere Tage manuell eintragen möchte, sollten diese der Syntax {"Datum_1";"Datum_2";…} folgen, zum Beispiel {"8.12.2009";"9.12.2009"}. Sinnvoller ist es aber dann einen zusammenhängenden Bereich auszuwählen.

Schauen wir uns nun ein ähnliches Beispiel zu NETTARBEITSTAGE.INTL() an. Diese Formel berechnet die Anzahl der Arbeitstage zwischen einem Startdatum und einem Enddatum, wobei diese 2 Tage mitgezählt werden. Auch hier ist der Parameter „Wochenende“ wie bei ARBEITSTAG.INTL() steuerbar.

Neue Formeln in Excel 2010

Die beiden Beispiele hier oben berechnen die jeweilige Anzahl der Arbeitstage zwischen dem 03.12.2009 und dem 10.12.2009, letztere berücksichtigt auch hier einen fiktiven freien Tag.

Eigentlich könnte ich jetzt diesen Artikel abschließen, wäre mir nicht eine Kleinigkeit im Formelassistenten aufgefallen und hätte ich nicht über Google danach gesucht. Wenn Sie im Formelassistenten den Cursor im Parameter sehen Sie den Hinweistext „ist eine Zahl oder eine Zeichenfolge“.

Neue Formeln in Excel 2010

Die Google Recherche führt letzten Endes zum ECMA-376 Standard, welcher das Office Open XML Format definiert und als Standard von Microsoft angemeldet wurde, wie der etwas ältere Artikel „Office Open XML, a.k.a. IS 29500“ im Excel Blog beschreibt. Wenn man sich ein bißchen bei ECMA umschaut, findet man relativ schnell die entsprechenden – übrigens sehr umfangreichen – Dokumente. Und darin lässt sich dan nachlesen, dass es zwei Versionen der Formeln WORKDAYS.INTL und NETWORKDAYS.INTL gibt. Eine Version akzeptiert für das Argument „Wochenende“, wie bereits oben gezeigt, eine Zahl als Angabe.

Eine weitere Version der Formel akzeptiert auch eine Zeichenfolge bestehend aus Nullen und Einsen, wobei die erste Ziffer den „Montag“ und die letzte Ziffer den „Sonntag“ repräsentiert. Bedeutet, wenn das Wochende am Samsstag und Sonntag liegt, wäre „0000011“ anzugeben.

Neue Formeln in Excel 2010

In der obigen Abbildung habe ich ein Beispiel ergänzt, welches 3 Wochenendtage annimmt. Die Formel ist in rot gekennzeichnet. Dasselbe gilt übrigens für die Formel ARBEITSTAG.INTL().

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VBA Code in Office 2010 auf Kompatibilität mit OCCI prüfen

Wie bereits im vorherigen Artikel erwähnt, verfolge ich mit Spannung die ausgezeichneten Artikel von Gray Knowlton in seinem Blog. In diesem Artikel geht es um den „Microsoft Office 2010 Code Compatibility Inspector – kurz OCCI“. Mit diesem Tool kann geprüft werden, inwieweit bestehender VBA Code kompatibel zu MS Office 2010 ist. Auch diese Anwendung ist noch eine Beta Version, weshalb durchaus noch Fehler auftreten können.

Zunächst müssen wir OCCI bei Microsoft herunterladen und die Downloaddatei aufrufen sowie den Inhalt entpacken. Beim Entpacken trat bei das Problem auf, dass wenn ein nicht vorhandenes Unterverzeichnis im Downloadordner angegeben wurde, dieses nicht erstellt werden konnte. Es funktioniert aber, wenn als Zielordner zum Entpacken derselbe Ordner verwendet wird, in welchem sich die Downloaddatei befindet. Anschließend können wir das Setup-.Programm aufrufen.

OCCI

Hier klicke ich auf „Next“ und gelange zur nächsten Seite, die abfragt, welche Komponenten installiert werden sollen. Anzumerken ist, dass auf meinem Rechner auch Visual Studio installiert ist, es ist also gut möglich dass sich diese Seite im Assistent auf anderen Rechnern von dieser Abbildung unterscheiden kann.

OCCI

Die nächste Seite bietet die Möglichkeit, einen Ordner zu Installation auszusuchen.

OCCI

Anschließend wird die Installation durchgeführt und – in meinem Falle – erfolgreich abgeschlossen.

OCCI

Bei diesem Tool handelt es sich um ein COM Add-In für die einzelnen Office Produkte. Insofern wird kein Startmenüeintrag oder ähnliches angelegt, jedoch beim nächsten Aufruf von Excel oder Word ein Dialog eingeblendet, der nochmals um Erlaubnis fragt.

OCCI

Als erstes hatte ich Excel 2010 nach der Installation gestartet, insofern bezieht sich die Abbildung hier oben auf das entsprechende Programm. Das Add-In klinkt sich (zumindestens auf meinem Rechner) auch in Excel 2007 ein und ist dort wie in Excel 2010 im Entwicklerribbon zu finden. In Excel 2003 scheint es nicht zu funktionieren, jedenfalls habe ich es dort nicht gefunden. Folgende Ansicht hebt die Stelle in Excel 2010 hervor, wo die Add-In Funktionen zu finden sind. Falls Sie diesen Tab nicht sehen können, müssen Sie diesen in den Excel Optionen erst aktivieren.

OCCI

Nun wird es spannend. Zum Testen habe ich mir meine Anwendung „Zeichenobjekte in Excel komfortabel ein- und ausblenden“ herausgesucht, weil diese eine Userform, ein Modul mit Zugriffen auf Excel Funktionen, ein Modul mit Windows API Importen und eine eigene Klasse enthält. Zudem ist der Code nicht sehr umfangreich, sollte für Demonstrationszwecke ausreichen. Folgend eine Abbildung der Anwendung. Diese lädt beim Start einen Dialog, aus welchem heraus alle in einer Tabelle vorhandenen Zeichenobjekte per Auswahl in der Liste und Anklicken der dafür vorgesehenen Schaltflächen ein- bzw. ausgeblendet werden können. Diese Funktionalität kann zwar auch mit Bordmitteln von Excel 2010 und 2007 erreicht werden, in Excel 2003 jedoch nicht.

OCCI

Folgend ein Abbildung des VBA Editors, wo die Module, die Klasse und die Userform zu sehen sind. Insbesondere den API Import habe ich etwas hervorgehoben.

OCCI

Rufen wir nun den Inspector auf; dies geht über das Anklicken der Schaltfläche „Inspect VBA Code“ aus dem Ribbon „Entwicklertools“. Der Inspector präsentiert sich wie folgend zu sehen:

OCCI

Er bietet einige Optionen, die es ermöglichen, verschiedene Bereiche bzw. Funktionsaufrufe überprüfen zu lassen. Dieser Dialog orientiert sich übrigens auf das gerade aktive Projekt, also die aktive Mappe. Nach einem Klick auf „Inspect“, wird das VBA Projekt gescannt, wie hier unten ersichtlich.

OCCI

Nach dem Scan wird eine kurze Zusammenfassung angezeigt.

OCCI

Wenn Sie nun auf „Ok“ klicken, öffnet sich der „Datei speichern“ Dialog und sie können den Bericht in Form einer Textdatei in einem Ordner Ihrer Wahl abspeichern. Diese Datei habe ich in einem Texteditor geöffnet, folgend ein Auszug des Inhaltes.

OCCI

Sie sehen, es wird eine Zusammenfassung präsentiert, die mögliche Stellen im Code aufführt, die zu Schwierigkeiten in Office 2010 führen können. Zudem finden Sie auch Links zu weiteren Hinweisen und Tipps bei Microsoft. Der VBA Inspector fügt gegebenefalls auch Kommentare in den Code ein, so dass Sie relativ schnell die Orte wiederfinden können, die problematisch sein könnten. Über die Schaltfläche „Remove Comments“ bei den Entwicklertools können Sie diese Kommentare auch wieder entfernen lassen.

OCCI

Ich habe aus Neugier mit dem Inspektor eine größere Anwendung von mir gescannt. Hier ist zu erwähnen, dass dies durchaus schon eine Weile dauern kann, bis der Inspektor seine Arbeit beendet hat.

Alles in allem finde ich persönlich das Tool genial; ich bin gespannt auf die nächsten Versionen. Abschließend noch ein paar Links zu interessanten Artikeln und natürlich dem Blog von Gray Knowlton.

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Anleitung zur Installation von Office 2010 Plus Beta

Seit kurzem können die Beta Versionen von MS Office 2010 bei Microsoft heruntergeladen werden. In den ersten Tagen war zunächst Office 2010 Plus verfügbar, mittlerweile sind auch MS Office 2010 Home and Business und MS Office 2010 Professional in der Beta Version verfügbar.

Den Download der MS Office 2010 Plus Version hatten ich ja bereits in meinem Artikel „Office 2010 Beta steht zum Download bereit“ beschrieben. Mein heutiger Artikel befasst sich mit einer ausführlichen Anleitung zur Installation der MS Office 2010 Plus Beta Version. In weiteren Artikeln werden wir auch mal die Installation der anderen MS Office 2010 Versionen durchspielen und darüber berichten.

Die Installation erfolgt auf einem System, welches unter Windows Server 2008 (Deutsch) läuft und auf dem MS Office 2003 MUI (Mehrsprachige Versionen) sowie MS Office 2007 mit weiteren Language Packs installiert ist. An dieser Stelle möchten ich explizit darauf hinweisen, dass die aktuelle Version von Office 2010 wirklich eine Beta ist und nicht auf einem Produktivsystem installiert werden sollte. Insbesondere Outlook sollte nicht doppelt vorhanden sein. Natürlich übernehme ich keinerlei Gewähr für Datenverluste oder sonstige Schäden bei Experimenten mit der neuen Version.

Bevor Office 2010 Beta installiert wird, sollte in jedem Fall die MS Office 2010 Technical Preview deinstalliert werden. Das Installationsprogramm verweigert übrigens seinen Dienst, falls die Office 2010 TP noch vorhanden ist. Folgender Bildschirm begrüßt uns nach dem Aufruf der Setup Datei:

Office 2010 Plus Beta

Wir stimmen dem Vertrag zu und das Setup Programm bittet uns anschließend eine Installationsart auszuwählen.

Office 2010 Plus Beta

Bei dieser Abfrage sollte die Auswahl mit Bedacht getroffen werden. Ich empfehle in jedem Fall die Option „Anpassen“ zu wählen, denn diese bietet nicht nur eine individuelle Auswahl bezüglich des Installationspfades sondern ermöglicht auch vorherige Versionen von MS Office beizubehalten. Falls Sie „Upgrade“ wählen, werden alle vorherigen Versionen ohne weitere Rückfragen (!!!) durch die neue Version ersetzt. Ein Klick auf „Anpassen“ führt zu folgendem Dialog:

Office 2010 Plus Beta

Da ich ganz gerne meine vorherigen Versionen behalten möchte, treffe ich die Auswahl, wie im obiger Abbildung angezeigt. Interessant ist die vom Installer angebotene Möglichkeit „Outlook“ nicht abzuhaken. Hmm, es würde mich wundern, wenn 2 Outlook Versionen parallel laufen würden. Das werden wir dann später nachprüfen.

Office 2010 Plus Beta

Wenn wir zum Reiter „Installationsoptionen“ wechseln, können wir individuell die zu installierenden Anwendungen konfigurieren. Ich entscheide mich alles zu installieren.

Office 2010 Plus Beta

Im Reiter „Dateispeicherort“ können Sie den Installationspfad einstellen bzw. auswählen. Auf meinem Rechner habe ich eine eigene Partition für meine Programme eingerichtet. PS: das rührt übrigens daher, dass es mal früher Malware gab, die nach Standardinstallationspfaden gesucht hat. Sollte heutzutage mit aktuellen Virenscannern zwar kein Problem mehr sein, das System habe ich aber trotzdem beibehalten.

Office 2010 Plus Beta

Die Informationen im letzten Reiter sind optional und können auch später angegeben werden. Ok, das war’s, jetzt klicken wir einfach noch auf „Jetzt installieren“ und los geht’s. Ein Statusbalken informiert über den Fortschritt der Installation.

Office 2010 Plus Beta

Übrigens, zum Ende der Installation scheint das Setup Programm den „Desktop“ zu beenden. Dabei wird der aktuelle Benutzer aber nicht vom System abgemeldet (mein Winamp inklusive Radio Sender lief weiter), aber es sind nur ein blauer Hintergrund und das Installationsprgramm zu sehen. Dieser Vorgang dauert ein bißchen. Insofern, falls das bei Ihnen auch vorkommt, nicht wundern. Das Setup Programm ist nicht abgestürzt.

Office 2010 Plus Beta

Abschließend meldet sich der Installer mit einer Erfolgsmeldung und bietet an, diesen zu beenden oder die Microsoft Website zu besuchen. Ich wollte zudem wissen, was sich hinter dem Fragezeichen verbirgt. Ein Klick auf das Symbol öffnet folgendes Fenster:

Office 2010 Plus Beta

Wie Sie sehen, scheint dieser Dialog noch nicht ganz fertig zu sein. „ProdName Placeholder Replacement Text_1“ ist wohl ein Platzhalter für zukünftige Inhalte. Ausserdem war ich neugierig, ob den die Schaltfläche „Online fortsetzen“ zu einem Ergebnis führt. Das klappt und man gelangt zur Office 2010 Website bei Microsoft.

Office 2010 Plus Beta

Bevor MS Office 2010 verwendet werden kann, bittet das Setup Programm den Computer einmal neu zu starten. Gesagt, getan. Bin gespannt, was nun passiert, wenn ich meine Lieblingsanwendung „Microsoft Excel“ aufrufe.

Office 2010 Plus Beta Activation

Kurz nach dem ersten Aufruf erscheint ein Hinweis, dass MS Office 2010 noch nicht aktiviert wurde. Interessant aber ist, dass wohl der Dialog etwas zu klein geraten ist. In der oberen Abildung habe ich zwei kaum sichtbare Schaltflächen in rot umrandet. Die linke Schaltfläche ruft die MS Office Hife auf, die rechte schließt den Dialog. Ob dieses Phänomen bei jeder Installation auftritt kann ich leider nicht sagen. Wie lange übrigens die Software ohne Aktivierung läuft, kann ich auch nicht genau sagen; bei der Office 2010 TP war „30 Tage“ vermerkt.

Um die Software zu aktivieren, probierte ich zunächst „Produkt Key ändern“ aus. Hier wird der Dialog jedoch ohne einen weiteren Hinweis geschlossen. Beim Download der Installationsdatei hatte ich jedoch Hinweise zu Aktivierung erhalten, die ich nun befolgen werde. Klicken Sie hierzu zunächst auf „Datei“, anschließend in der Backstage Ansicht auf „Hilfe“ und auf „Produkt Key ändern“, wie in folgender Abbildung zu sehen.

Office 2010 Plus Beta Activation

Er erscheint folgender Dialog, in welchen Sie den Schlüssel eingeben müssen. Sobald die Eingabe vollständig ist, wird der Schlüssel geprüft. Ist die Überprüfung erfolgreich, sieht der Dialog wie folgt aus:

Office 2010 Plus Beta Activation

Klicken Sie auf „Weiter“, es erscheint interessanterweise wieder der Installationsdialog. Ein bißchen verwirrend, denn ich habe Office doch gerade erst installiert. Nun denn, wenn man z.B. wieder auf „Anpassen“ klickt, wird man aufgefordert, die Benutzerinformationen auszufüllen.

Office 2010 Plus Beta Activation

Nach einem Klick auf „Jetzt installieren“ konfiguriert das Installationsprogramm die Anwendungen. Der Assistent fordert nun auf, alle offenen Office Anwendungen zu schließen. Auch MS Word 2010, worin ich gerade diesen Artikel schreibe.

Office 2010 Plus Beta Activation

Nach einem erneuten Start von MS Excel 2010, muss nun die eigentliche Aktivierung des Produktes vorgenommen werden. Hierzu öffnet sich folgender Dialog:

Office 2010 Plus Beta Activation

Vorausgesetzt eine Internetverbindung ist aktiv und die MS Office wird nicht durch eine Firewall geblockt, ist dieser Schritt einfach durch Anklicken der Schaltfläche „Weiter“ zu bewerkstelligen. Übrigens, bei der Aktivierung einer Anwendung werden alle weiteren Anwendungen von MS Office 2010 ebenfalls aktiviert. Es sollten nochmal alle offenen MS Office 2010 Anwendungen geschlossen werden. Danach ist‘s geschafft und die Programme können nun normal genutzt werden.

Abschließend habe ich überprüft, ob nun tatsächlich zwei mal Outlook auf meinem Rechner vorhanden ist. Naja, physikalisch schon, aber die vorherige Version von Outlook (2007) stürzt ab und lässt sich nicht mehr verwenden. Outlook 2010 stürzt beim ersten Aufruf einmalig ab und möchte einem erneuten Aufruf ein Addin deaktivieren. Interessant, das Programm scheint gewisse „Probleme“ selbstständig zu erkennen und versucht diese zu lösen. Ab dem dritten Aufruf startet übrigens Outlook 2010 ohne Probleme.

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Office 2010 Beta steht zum Download bereit

Es ist soweit, der Download zur MS Office 2010 Beta wurde nun von Microsoft freigeschaltet. Ich hatte diesen Artikel zwar schon vorbereitet und quasi nur auf die Freischaltung des Links gewartet. Aber, wie es nun mal so ist im Leben, es kommt immer anders als man denkt.

Wie bereits berichtet, hat Microsoft eine spezielle Website zur MS Office 2010 Beta vor einigen Tagen freigeschaltet. Im Produktbereich finden sich zwar Download-Links zu drei verschiedenen Versionen, jedoch sind diese zu jetzigen Zeitpunkt (18.11.2009 19:45 Uhr) noch nicht aktiv. Dennoch kann jedoch bereits jetzt der Download bei der Microsoft Seite zu MS Office 2010 durchgeführt werden. Im Folgenden eine kurze Anleitung, wie Sie den Download durchführen können. Rufen Sie die Website zu MS Office 2010 auf…

http://www.microsoft.com/office/2010/de/default.aspx

und klicken Sie auf die Schaltfläche zum Abruf des Downloads, wie in folgender Abbildung der Website hier unten zu sehen.

Office 2010 Beta

Lesen Sie bitte den Inhalt der Folgeseite aufmerksam durch und klicken Sie erneut auf die Schaltfläche.

Office 2010 Beta

Sie werden anschließend zu TechNet weitergeleitet, müssen sich allerdings zuvor mit Ihrer LiveID anmelden. Falls Sie keine LiveID haben, müssen Sie sich zunächst registrieren.

Office 2010 Beta

Anschließend erscheint eine Seite, auf welcher Sie den Schlüssel zur angeforderten Version finden. Sie sollten auch diese Seite aufmerksam durchlesen und die dortigen Ratschläge – insbesondere das Ausdrucken der Seite – befolgen.

Office 2010 Beta

Im unteren Bereich können Sie dann die Sprachversion wählen und den Download durchführen. Ich habe den Download mit dem Firefox und dem Internet Explorer getestet. Dieser erfolgt erstaunlich schnell und ohne Probleme. Vielleicht sind noch nicht so viele beim Herunterladen. Zum Downloaden nutzt Microsoft einen speziellen Download Manager; entweder als ActiveX (für den IE) oder als Java Anwendung. Damit dies funktioniert, müssen insofern mögliche Sicherheitsabfragen bestätigt werden. Kurze Anmerkung zum Schluss: ich bin bei relativ vielen Diensten bei MS registriert. Es ist also durchaus möglich, dass das Herunterladen für den Einen oder Anderen sich etwas unterschiedlich zur hier beschriebenen Anleitung darstellt. Natürlich übernehme ich keine Garantie, dass alles bei jedem funktionniert.

Tschüss Office 2010 TP – Willkommen Office 2010 Beta

Es ist soweit, in wenigen Tagen erscheint die Beta Version von Office 2010. Somit ist es an der Zeit sich von der Technical Preview zu verabschieden. Was bleibt von der TP? Nun, wie Sie sicherlich wissen, war diese Version als Vorstufe zur Beta zu sehen. Und meines Erachtens ein kluger Schachzug von Microsoft: Denn die TP ermöglichte Microsoft nicht nur Rückmeldungen von Benutzern zu erhalten und zu sammeln, sondern auch auf vorhandene Fehler in der Software zu reagieren, die in den normalen Testprozessen vielleicht gar nicht aufgefallen wären. Inwieweit Anregungen der User in Bezug auf die Benutzerführung in die Beta Version eingeflossen sind oder einfließen werden, kann ich zwar nicht beurteilen; ich bin jedoch überzeugt, dass es die eine oder andere Anregung geschafft hat.

Office 2010 TP

Zu bedenken ist auch, dass das Verteilen und das Managen all dieser Rückmeldungen sicherlich auch organisatorisch eine Herausforderung war. Auch – und vielleicht gerade deswegen – für ein so großes Unternehmen wie Microsoft. Wer Software entwickelt, mehrere Versionen pflegen und verwalten muss, wird wissen wovon ich spreche. Vor kurzem haben Daniel Melanchthon und Oliver Scheer in der c’t (Ausgabe 23 vom 26.10.2009 auf Seite 80) einen sehr lesenwerten Artikel darüber geschrieben, welche Verfahren bei der Entwicklung von Windows 7 zum Einsatz gekommen sind. Die beiden Experten klären zum Beispiel über die Prozesse auf, welche einzelne Builds durchlaufen, beschreiben welche Testszenarien eingesetzt werden und wie das Kunden-Feedback (also in dem Fall die Beta-Tester) berücksichtigt wurde. Ich denke, die Entwicklung von Office 2010 wird ähnliche Prozesse durchlaufen.

Abschließend möchte ich mich nochmals explizit bei Microsoft bedanken, dass ich an der Technical Preview teilnehmen konnte. Die Erfahrungen aus dieser haben mir wichtige Erkenntnisse geliefert, zum Beispiel in Bezug zu den Neuerungen in VBA oder der Lauffähigkeit meiner Software.

» Nachbestellung c’t 23, Deutsch
» Blog von Oliver Scheer, Deutsch
» Blog von Daniel Melanchthon, Deutsch

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Website zur Office 2010 Beta ist online

Seit kurzem ist die Website zur Office 2010 Beta Version online. Der Link zum Download der Beta Version ist zwar noch nicht aktiv, aber das wird sich sicherlich in Kürze ändern. Die Website bietet unter anderem auch Informationen zu den Änderungen und Neuerungen in Office 2010 sowie zu den Office Web Apps.

Office 2010 Beta Website

Sobald der Download verfügbar ist, werden auch wir Office 2010 genauer unter die Lupe nehmen und hier darüber berichten; so, please stay tuned :-)

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Office 2010 Installation in Windows 7

Seit dem 6. August 2009 kann die finale Version von Windows 7 durch MSDN Abonnenten im entsprechenden Downloadbereich heruntergeladen werden. Dies hat uns neugierig gemacht, wie sich denn Office 2010 im „echten“ Windows 7 installieren lässt. Am 7. August, ca. gegen Mittag, standen leider nur die englischen Versionen von Windows 7 zur Verfügung. Dafür kann aber eine Language Pack DVD heruntergeladen werden, die wiederum Deutsch und weitere Sprachen enthält.

Nach dem Download von Windows 7 Ultimate sowie der Language Pack DVD haben wir uns entschlossen, das Betriebssystem in einer Virtual Machine zu installieren. Hierfür steht uns das Produkt von VMware zur Verfügung, in welchem die Einrichtung und Installation von virtuellen Maschinen relativ einfach zu bewerkstelligen ist. Die Windows 7 Installation geht übrigens sehr angehm und reibungslos von statten. Einzig zu berücksichtigen ist, dass während der Installation ein englisches Tastaturlayout voreingestellt ist, also z.B. die Belegung der Buchstaben X und Y vertauscht ist.

Beim ersten Start von Windows haben wir aus Performance Gründen das Hintergrundbild entfernt und eine einfache Hintergrundfarbe gewählt. An dieser müssen wir anmerken, dass die Performance von Windows 7 in der VM echt beeindruckend ist. Allein das Laden geht auf unserem Rechner deutlich schneller als z.B. Vista in derselben Umgebung. Weitere Änderungen an der Grundkonfiguration, wie z.B. neue Benutzer anlegen oder ähnliches, haben wir nicht vorgenommen.

Zur Installation der neuen Sprachdateien sind wir wie folgt vorgegangen: zunächst haben wir die Language Pack DVD als virtuelles Laufwerk über VMWare eingebunden und anschließend über die Windows Start-Schaltfläche „Control Panel“ gewählt.

Windows 7

Danach klicken wir auf „Change display language“ unter „Clock, Language and Region“ und erhalten ein Fenster, von welchem aus weitere Sprachen für Windows 7 installieren werden können.

Windows 7

Nach dem Klick auf die Schaltfläche „Install/uninstall languages“, erhalten wir eine erste Rückfrage, die wir mit „Install display languages“ beantworten sowie eine zweite Rückfrage, die wir mit „Browse computer or network“ beantworten. Wir klicken nun auf „Browse“ und navigieren zu unserem DVD Laufwerk. Hier sollte man beachten, dass das Unterverzeichnis „Language Packs“ oder mindestens ein Sprachverzeichnis in diesem ausgewählt ist; z.B. de-de für Deutsch. Empfehlenswert ist letztere Auswahl, da sonst Windows 7 alle Sprachen suchen würde, was ein bißchen dauern kann.

Windows 7

Die Sprache wird nun der Liste der zu installierenden Sprachen (hinterer Dialog in der Abbildung hier oben) hinzugefügt, wir prüfen ob die Sprache auch angehakt ist und wählen dann „Next“. Bleibt noch die Lizenzbedingungen zu akzeptieren und wiederum auf „Next“ zu klicken, um die Installation zu starten. Der Vorgang dauert ein paar Minuten, je nach Schnelligkeit des Systems- Abschließend klicken wir wiederum auf „Next“ und können eine Standardsprache auswählen.

Windows 7

Ausserdem setzen wir noch das Häkchen bei „Apply display language to welcome screen and system accounts“, um auch beim Start von Windows deutsche Texte zu erhalten. Nach einem Neustart von Windows 7 steht uns dann Windows 7 in Deutsch zur Verfügung.

Allerdings stellten wir nach dem Einloggen noch fest, dass das Tastaturlayout nicht automatisch auf Deutsch umgestellt wurde. Dies müssen wir entsprechend noch nachholen. Rein theoretisch hätten wir dies auch die in der englischen Version durchführen können, da in Windows 7 (wie in vorherigen Versionen auch) Tastaturlayouts unabhängig von der Anzeigesprache eingerichtet werden können. Um die Tastatur umzustellen, öffnen wir in die Systemsteuerung und klicken auf „Tastaturen und Eingabemethoden ändern“, zu finden unter der Rubrik „Zeit, Sprache und Region“. Anschließend klicken wir auf „Tastaturen ändern“, auf „Hinzufügen“ und wählen eine deutsche Tastatur aus.

Windows 7

Nach der Bestätigung mit „Ok“, müssen wir zuletzt die Standardeingabesprache auf „Deutsch (Deutschland) – Deutsch“ umstellen und alle Dialoge mit „Ok“ bestätigen.

Nun wird’s spannend. Wie wird sich Office 2010 installieren lassen und wie sieht’s dann mit den einzelnen Anwendungen aus? VMware bietet die Möglichkeit ein Verzeichnis auf einer Festplatte in Form eines Netzwerklaufwerks in der VM einzubinden, wodurch wir das Brennen einer CD einsparen können. Wir starten un das Office 2010 Setup. Die Abfrage, ob wir Änderungen am Computer zulassen möchten, beantworten wir mit „Ja“. Das Setup-Programm dekomprimiert seine Dateien und heißt uns mit folgendem Bildschirm zur Eingabe des Produktschlüssels willkommen.

Office 2010 TP Setup

Anschließend wird ein Kontrollkästchen angezeigt, welches die Möglichkeit zur Aktivierung nach der Installation anbietet. Wir klicken auf „Continue“, akzeptieren die Lizenzbedingungen, klicken erneut auf „Continue“ und erhalten folgenden Rückfrage.

Office 2010 TP Setup

Da wir eher ein Freund eigener Installationsoptionen sind, klicken wir auf „Customize“. Übrigens, leider lässt der Installer kein Zurück zu, d.h. nach dem Klicken auf „Customize“ kommen wir auf den oben abgebildeten Dialog nicht zurück. Im anschließenden Dialog entscheiden wir uns im Reiter „Installation Options“ einfach, alles zu installieren. Unter „File Location“ behalten wir die Standardeinstellung bei und im letzten Reiter „User Information“ geben wir unseren Namen und Kürzel ein.

Office 2010 TP Setup

Nun klicken wir auf „Install Now“ und warten ab, bis das Installationsprogramm seine Arbeit beendet hat. Ca. 10 Minuten später ist die Installation abgeschlossen und wir erhalten eine Erfolgsmeldung.

Office 2010 TP Setup

Wir klicken auf „Close“ und schauen nach, wo sich unsere Programme befinden; ja, wie üblich ist eine neue Gruppe im Startmenü eingerichtet worden. Schade jedoch, dass keine Verknüpfungen in der Taskleiste zu finden sind.

Office 2010 TP Setup

Jetzt bliebe mal alle Anwendungen zu starten und zu schauen, ob dort Probleme auftreten. Darüber berichten wir jedoch in weiteren Beiträgen, insofern „please stay tuned :-)“

Dieser Artikel wurde von mir auch auf folgenden Seiten publiziert:

» www.software.maninweb.de
» www.excel-ticker.de

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